Boxhandschuhe – mehr als nur ein simpler Handschutz!

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Worauf man bei der Wahl von Boxhandschuhen achten sollte

Bei der Wahl von Boxhandschuhen gibt es einige Kriterien, die beachtet werden sollten. Die Boxhandschuhe sollten nach ihrer Qualität und den individuellen Wünschen und Bedürfnissen seines Trägers ausgewählt werden.

Hersteller von Boxhandschuhen

Boxen erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit in der Bevölkerung. Dementsprechend bieten auch zahlreiche Hersteller Boxhandschuhe unter ihren Markennamen an. Unter den Herstellern von Boxhandschuhen befinden sich sowohl solche aus dem Kampfsportbereich, als auch allgemeine Hersteller von Sportartikeln.

Herkunft des Boxsports

Boxer_optilDer Boxsport zu Unterhaltungszwecken ist bereits für 3.000 v.Chr. in Ägypten nachgewiesen, von wo aus er sich ausbreitete. Die Römer adaptierten Boxkämpfe für Gladiatorenkämpfe, im antiken Griechenland waren sie olympische Disziplin. Die ältesten Zeugnisse, die Boxkämpfer zeigen, gehen auf 7.000 Jahre v.Chr. zurück. Dabei kann das Boxen als Kampfart kontinentalübergreifend bei verschiedenen Kulturen nachgewiesen werden. Unsere heutige Bezeichnung “boxen” stammt dabei vermutlich aus dem Englischen, weil “with box” mit den Fäusten schlagen bedeutete. England gilt als Mutterland des modernen Boxsports und der Begriff soll seit 1519 dort verankert sein. Die englische Bezeichnung trifft auch den Kern des Sports: Der Kampf wird ausschließlich mit den Fäusten ausgetragen. Dabei unterscheidet man zwischen Amateurboxen und Profiboxen, wobei völlig unterschiedliche Regeln gelten. Um sich selbst und den Gegner nicht unnötig schwer zu verletzen, sind die wichtigsten Accessoires die Boxhandschuhe, die überdies so gearbeitet sein müssen, dass der Gegner beispielsweise durch Ösen keine Verletzungen davonträgt. Dabei gibt es bezüglich der Handschuhe wesentliche Unterschiede, die zu beachten sind, um ein optimales Training und einen sicheren Kampf zu gewährleisten.

Grundsätzliches zum Boxhandschuh

rene3Boxhandschuhe sind immer – gleich zu welchen Zwecken – gepolstert, umfassen in der Regel die ganze Hand, sind vorne fingergerecht gekrümmt,wobei der Daumenteil meist fixiert ist. An der Rückseite findet sich eine Art Schnürung, die durch Ösen verschlossen wird bzw. es ist oftmals ein Klettverschluss angebracht. Die Handschuhe gleichen vom Prinzip her somit Fäustlingen. Oft sind die Artikel aus Leder gearbeitet, manchmal auch aus stabilem Kunststoff, vorzugsweise aus PVC. Die Krümmung erlaubt dabei eine bessere Platzierung der Schläge, die Daumenfixierung dient hingegen dem Verletzungsschutz. Der Grund für die Krümmung ist auch, dass keine durch spitze Verarbeitung verursachten, gravierenden Verletzungen entstehen können. Bezüglich des Gewichts werden Boxhandschuhe bzw. die Polsterung traditionell in oz unterteilt. Der Begriff steht für Unzen, im Englischen “ounce”. Eine Unze beinhaltet dabei etwa 28,35 Gramm, wobei die Einteilung der Größen im Zweiertakt zwischen 6 und 18 oz variiert. Die Polsterung ist dabei notwendig, um Verletzungen bei sich selbst oder beim Gegner zu minimieren. Die Boxhandschuhe sind meistens geschlossen. Unter den Handschuhen werden oft zusätzlich Bandagen verwendet, , die auch das Handgelenk umfassen, um zusätzlichen Verletzungsschutz zu gewährleisten. Um den Schweiß abfließen zu lassen, befinden sich kleine Löcher am Handschuh. Bei offenen Formen geht die Polsterung bis über die Knöchel, die Finger sind dabei frei. Offene Varianten werden aber eher für andere Sportarten – zum Beispiel Kampfsportarten – als das Boxen verwendet.